Buchausleihe, mal was anderes

Kindle im Gras

Ich habe ein Kindle für das Lesen von Ebooks. Ebooks, das sind für mich die „richtigen“ Bücher aus dem Buchhandel oder auch PDF-Dateien aus allen möglichen Quellen. Per Email lässt sich nämlich jede PDF-Datei an den eigenen Kindle schicken. Also schicke ich beispielsweise Whitepaper, die nur aus Text bestehen, per Email an meinen Kindle. Die Konvertierung ist Kindle- und damit Amazonformat gelingt meistens recht gut.

Aber ich schweife ab. „Richtige“ Bücher, das sind nicht nur elektronische Bücher von Amazon sondern auch von anderen Online-Buchhändlern. Die bieten dann auch schon mal im entsprechenden .mobi-Format an. Eine solche Datei schicke ich dann nämlich ebenfalls per Email an meinen Kindle. Amazon konvertiert die Datei dann ebenfalls.

Aber ich schweife ab. Jedenfalls sind alle diese elektronischen Bücher aus dem Buchhandel „mir“. Was ich früher mit den richtigen „Totholz-Büchern“ machte, das Verleihen und Ausleihen von Büchern, das habe ich mit meinem Kindle bisher nicht gemacht.

Wobei ich glaube, dass das mit dem Kindle gar nicht geht. Ich habe aber schon einmal davon gelesen, dass es mit anderen Readern möglich ist. Auf Lesen.net las ich schon einmal irgendwann davon. Aber wie gesagt, mit dem Kindle geht das wohl nicht. Ich begebe mich aufs Glatteis, aber soweit mir bekannt geht das mit den Tolino- und den Kobo-Readern.

Es gibt nämlich Onleihe.net, wo man sich Ebooks ausleihen kann. Letztendlich sind dieser Onleihe dann viele Bibliotheken angeschlossen, auch Stadt-Bibliotheken. Ich erinnere mich an die 80er Jahre, als ich in der Stadtbibliothek von Mainz noch Bücher auslieh. Aber so eine klassische Bibliothek ist eben eine Einrichtung, zu der man hingehen muss zum Ausleihen.

Mit Onleihe.net benötigt man wohl (wie gesagt, ich bewege mich auf Glatteis) für fast alle Bibliotheken für die erste Ausleihe einen Bibliotheksausweis, den man in aller Regel (aber nicht immer) bei der Bibliothek vor Ort beantragen muss. Anschließend kann man sich dort online Bücher ausleihen.

Jetzt gibt es einen weiteren Anbieter neben Onleihe.net:

Dessen Betreiber, die die ekz-Gruppe mit ihrer divibib GmbH, bekommt nun ernsthafte Konkurrenz. Die weltweite Nummer 1 Overdrive setzt nach Deutschland über, die ersten namhaften Bibliotheken sind bereits im Boot.

Irgendwann werde ich das mal ausprobieren. Hm, da brauche ich wohl einen weiteren Ebook-Reader.

Übrigens: Kennt Ihr den Unterschied zwischen Mieten und Leihen?

Roulette-Gelesenes

Schreibroulette

Dieser Artikel entstand als Schreibroulette. Eine Gewohnheit, die ich habe schleifen lassen, obwohl sie doch Spaß macht.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Email-Bindestrich zerstört werden muss.

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