Das Star Trek Universum stirbt!

Star Trek Beyond (Trailer-Screenshot)

Seit CBS und Paramount Ende letzten Jahres ein Gerichtsverfahren gegen die Fanfilm-Produktion Axanar (Google Suche) starteten, geht die Angst um bei vielen „Star Trek Fan“-Produktionen und bei Fans.

CBS hat die Fernsehrechte für Star Trek, und Paramount hat die Filmrechte für Star Trek. Jahrzehntelang duldeten CBS und Paramount die Fanproduktionen. Eine unausgesprochene Regel, auch aufgrund von inoffiziellen Quellen bei CBS und Paramount, lautete:

Solange Ihr keinen Profit macht, dulden wir Euch.

In den letzten Jahren stiegen Qualität und Anzahl der Fanproduktionen sowohl von Serien als auch von Filmen stetig an, nicht zuletzt aufgrund der technischen Entwicklung. Ein Meilenstein war der zwanzigminütige „Vorfilm“ Prelude to Axanar. Er sorgte für die Anschubfinanzierung auf Kickstarter. 100.000 Dollar, das Herzblut von vielen Star Trek Fans und von Leuten, die in der Film- und/oder „Star Trek“-Branche bereits gearbeitet hatten (darunter auch bekannte Schauspieler), sorgten für eine fulminante Dokumentation des vierjährigen Kriegs, der vor der Zeit der Originalserie stattfand und der nachfolgend mit Axanar verfilmt werden soll. Die „Schlacht von Axanar“ wird in der Original Serie („Raumschiff Enterprise“ in Deutschland) lediglich kurz erwähnt, aber die Verfilmung soll den kompletten Krieg zwischen Föderation und Klingonen aufzeigen – inklusive der Endschlacht von Axanar.

Fanfilme starten durch

Die Kickstarter-Kampagne für Axanar sammelte anstelle der anvisierten 100.000 Dollar insgesamt über 600.000 Dollar ein. Axanar war und ist ein herausragendes Beispiel für viele „Star Trek“-Fanproduktionen. Alle wurden qualitativ besser. Viele wurden so lang wie ein Spielfilm. Und manche wie „Star Trek Continues“ (Facebook) entwickelten sich zu kontinuierlichen, hochqualitativen Web-Serien:

Starring Vic Mignogna, Todd Haberkorn, Chuck Huber, Chris Doohan, Grant Imahara, Kim Stinger, Wyatt Lenhart and Michele Specht

Die Fanproduzenten von Axanar, die das Projekt vorantrieben, hatten Axanar Productions gegründet, um die steigenden Aufwände besser zu koordinieren, und auch um angeschaffte oder angemietete Ressourcen wie die Filmhalle unterzuvermieten,
um das Geld wieder in die Produktion fließen zu lassen. Die Schauspieler arbeiten für wenig Geld, viel weniger als sie für eine professionelle Produktion erhielten. Der „Kopf“ dahinter ist Alec Peters, der selbst seit Jahrzehnten Star Trek Fan ist und bei Filmproduktionen mitarbeitete. Manche stören sich daran, dass er und ein paar wenige Andere eine Aufwandsvergütung bekamen. Ich nicht. Soweit ich mich erinnere, erhielt Peters 2015 eine Aufwandsvergütung von etwa 20.000 oder 30.000 Dollar, während er Vollzeit für das Projekt arbeitete.

Axanar ist ein Symptom und nicht die Wurzel. Alle Fanfilme und -serien wurden besser und aufwändiger.

CBS und Paramount drehen durch

Doch gerade angesichts des Erfolgs von Axanar und dem 50-Jahre-Jubiläum von Star Trek sowie „Star Trek Beyond“ und dem Start einer kommenden neuen „Star Trek“-Serie von CBS traten CBS und Paramount mehr als kräftig auf die Bremse und verklagten Axanar Productions. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob J.J. Abrams (Regisseur u.a. von „Star Trek“ (2009) und „Star Trek Into Darkness“ (2012)) und Justin Lin (Regisseur u.a. von „Star Trek Beyond“ (2016)) CBS und Paramount von ihrer Klage hätten abbringen können („JJ Abrams Announces that Paramount to Drop Lawsuit!„). Doch das Verfahren geht weiter, und der Beginn des Gerichtsverfahren ist am 31. Januar 2017 („Axanar Productions’ Motion to Dismiss Denied„).

Im Juni veröffentlichten CBS und Paramount auf der Star Trek Website Star Trek Fan Film Guidelines, welche letztendlich fast alle Fanproduktionen zum Erliegen bringen dürften. Neben berechtigten Einschränkungen aus Markensicht gibt es nämlich insbesondere diese Punkte, die dafür sorgen werden:

  • Eine Fanproduktion darf nur kürzer als 15 Minuten sein für eine Story, oder insgesamt 30 Minuten für zwei Teile.
  • Keine weiteren Fortsetzungen, Episoden, Remakes.
  • Der Inhalt der Produktion darf keine Wiederholung oder Adaption einer „Star Trek“-Produktion oder eines -Clips sein.
  • Wenn eine Fanproduktion Uniformen oder Zubehöre verwendet, die kommerziell verfügbar sind, dann müssen sie auch offiziell gekauft werden und dürfen sie nicht selbst hergestellt (beispielsweise geschneidert) werden.
  • Alle Beteiligten müssen Amateure sein.
  • Die Beteiligten dürfen keine Entschädigung für ihre Teilnahme erhalten.
  • Keiner der Beiteiligten darf früher oder gegenwärtig ein Beschäftigter, Angestellter oder Beauftragter („currently or previously employed„) irgendeiner Star Trek Produktion sein.
  • Die Finanzierung darf 50.000 Dollar nicht überschreiten (z.B. Kickstarter, Indiegogo, Spende).
  • Für das Betrachten der Fanproduktion darf kein Geld bezahlt werden.
  • Die Fanproduktion darf nicht physisch verteilt werden (z.B. DVD, Blue Ray).

Diese von CBS und Paramount so gepriesenen Fan Film Guidelines brechen den Fanproduktionen das Genick. Nie dürften Schauspieler wie Tim Russ (Comander Tuvok), Nichelle Nicols (Nyota Uhura) oder Walter Koenig (Pavel Chekov) eine Rolle spielen, noch nicht einmal in einem kurzen Chameo-Auftritt. Auch ein Schauspieler, der noch nie etwas mit Star Trek zu tun hatte, dürfte – weil er Profi ist – nicht mitmachen. Ein professioneller Komponist, der beispielsweise den Score für Horror-Filme oder Thriller schreibt, aber noch nie mit Star Trek zu tun hatte, dürfte nicht mitmachen. Jemand, der an 10 Drehtagen als Komparse mitmacht, dürfte noch nicht einmal 50 Dollar als Entschädigung bekommen.

Die Folgen

Die Zukunft der Fanproduktionen ist ungewiss. Laufende Produktionen dürfen fertig gestellt werden. Viele überlegen noch, wie es dann weitergeht. Viele werden eingestellt. Manche wollen versuchen, ihren nächsten Film unter Berücksichtigung der Fan Film Guidelines zu erstellen. Doch viele Fanproduktionen werden eingestellt.

Das Star Trek Universum stirbt (Star Trek New Voyages)
Das Star Trek Universum stirbt (Website von Star Trek New Voyages)

Einer der großen Fans, James Cawley, hat jahrelang Fortsetzungen der Originalserie mit eigener Handlung produziert und dazu ein eigenes Filmset kreiert. Aus der Serie „Star Trek New Voyages“ wurde plötzlich Star Trek Original Series Set Tour – lizensiert von CBS und Paramount. Die Serie selbst ist eingestellt. Die Website von Star Trek New Voyages zeigt seit einiger Zeit eine Meldung, die mit ihrem schwarzen Hintergrund das Ende der Fanproduktion symbolisiert.

Noch stellt Star Trek Continues die aktuell produzierte Episode 7 fertig. Viele Schauspieler der Originalserie wie Michael Forest als Apollo hatten in der Serie Gast- oder sogar Hauptrollen. Die Rolle des Ingenieurs „Scotty“ spielt interessanter Chris Doohan, der Sohn des Schauspielers James Doohan aus der Originalserie. Doch die Zukunft der Serie ist ungewiss.

(Direktlink Star Trek Continues E06 “Come Not Between the Dragons”)

Eine gute Übersicht zu Fanproduktionen, Axanar und die Klage bietet dieses 11-minütiges Video (kompletter Text auf Reason.com).

Das Star Trek Universum stirbt

Es sind die Fanproduktionen, die das ursprüngliche Star Trek Universum hatten weiterleben lassen. Jahrelang, seit Einstellung von „Star Trek: Enterprise“, warteten die Fans auf weitere Folgen – als Film oder als Serie. Bereits mit der Serie Star Trek Enterprise waren viele unzufrieden, weil sie sich gegen Ende von dem Original-Handlungsstrang entfernte. Mit der Produktion von „Star Trek“ (2009) wurde ein ganzes Paralleluniversum eingeführt, in dem es Fakten und Handlungen gab, die dem Originaluniversum widersprachen, und die – aus Sicht des originalen Spock – logisch falsch waren. CBS und Paramount lassen das alte Star Trek Universum sterben, jedes Jahr ein Stück mehr. Und dann wundern sie sich, dass die Star Trek Fans nach Fanproduktionen gierten, welche die Gene-Roddenberry-Welt weiterleben lassen.

Als junger Jugendlicher habe ich den Samstagen entgegengefiebert, an denen es am frühen Abend die Originalserie gab („Star Trek: TOS“ – The Original Series). Ich brauchte etwas, bis ich mich an „Star Trek: TNG“ (The Next Generation) gewöhnte. Auch beim ersten Kinofilm zögerte ich etwas, über ihn zu urteilen. Und dann begann ich ihn zu lieben. So wie alle nachfolgenden Serien und Filme. Zunächst.

Weil ich das Star Trek Universum liebe. Weil es eine positive und nachdenkliche Sichtweise in sich trägt. Ich bewundere die Leute, die viel ihrer Zeit, ihrer Kraft und auch manchmal ihres Lebens in die „Star Trek“-Fanproduktionen einbrachten und (noch) einbringen.

Star Trek Beyond (Trailer-Screenshot)
Star Trek Beyond (Trailer-Screenshot)

CBS und Paramount entschlossen sich für einen neuen Umgang mit Star Trek und jetzt mit Fan-Filmen. Und ich mag überhaupt nicht, dass sie „The Dark Side“ wählten. Die bisherigen neuen „Star Trek“-Filme gefielen mir bei allem grundsätzlichen Unbehagen einigermaßen. Aber auch schon da empfand ich oft, dass es nur um Action, Show und Gags ging. Und dann sah ich die Trailer von „Star Trek Beyond“. Und ich fühlte dabei überhaupt nichts von Star Trek.

Ich sehe (ohne den Film selbst gesehen zu haben) ein Rapid-Action-Science-Fiction-Drama-Irgendwas aus irgendeinem Marvel Universum, in dem die Schauspieler zufällig Uniformen anhaben, die Star Trek Uniformen ähneln. Es fühlt sich einfach nicht mehr nach Star Trek an. Zumindest nicht nach dem Star Trek, das ich liebe. Es ist halt Irgendetwas wie all die anderen Rapid-Action-Irgendwas-Dramas (oder steht Action am Schluss?).

Dieselbe Action, derselbe Plot, dasselbe Nichts.

Technisch sehr, sehr gut gemacht, die Schauspielerleistungen sind sicherlich sehr gut. Vielen, gerade jüngeren Leuten wird dieses Irgendetwas gefallen, aber … es ist nicht mein Star Trek.

Das Star Trek Universum stirbt.

Renegages: The Series

Und während das Star Trek Universium stirbt, während CBS und Paramount ein anderes teures und doch mir nichtssagendes billiges Universum erschaffen, erheben sich die Renegaten in ihrem neuen, eigenen Universum:

Renegades: The Series

Bereits die erste Episode schlug ein. Viele Bekannte Schauspieler waren dabei, viele davon sind wieder bei Episode 2 und 3 dabei.

(Direktlink Trailer, Direktlink komplette Episode 1)

Denn nach dem furiosen Start mit der ersten Episode beginnt Renegades The Series jetzt mit der Postproduktion der Episoden 2 und 3.

The Dirty Dozen goes interstellar in this exciting new ongoing Sci Fi series about a group of rogues, rebels, and outcasts who find themselves faced with the greatest threat the Confederation has ever encountered. With a man known only as the Admiral (Walter Koenig) heading up Confederation Intelligence and Kovok (Tim Russ) a part of the Confederation’s clandestine Black Ops organization, they recruit Captain Lexxa Singh (Adrienne Wilkinson) and her rogue crew to do those missions that no one else can or will do. When the Confederation is threatened and standard protocol won’t work, it is up to this rag-tag group of Renegades to save them all.

(About Renegades)

Renegades: Walter Koenig und Nichelle Nichols (Quelle: Renegades)
Renegades: Walter Koenig und Nichelle Nichols (Quelle: Renegades)

Neben Walter Koenig (bekannt als Pavel Chekov im Original Star Trek Universum), Tim Russ (bekannt als Commander Tuvok in Voyager) und Adrienne Wilkinson (bekannt als Livia/Eve, Tochter von Xena) ist Nichelle Nichols (bekannt als Nyota Uhura im Original Star Trek Universium) dabei. Es wird das letzte Mal sein, dass Koenig und Nichols gemeinsam vor der Kamera stehen. Walter Koenig hat angekündigt, nach Renegades keine weiteren Rollen zu übernehmen.

Weitere Renegades-Schauspieler sind Terry Farrell (bekannt als Jadzia Dax in Deep Space Nine), Robert Beltran (bekannt als Commander Chakotay in Voyager), Gary Graham (bekannt als Detective Matthew Sikes in Alien Nation und als Ambassador Soval), Cirroc Lofton (bekannt als Jake Sisko in Deep Space Nine), Bruce Young (bekannt als Capt. Simon Banks in The Sentinel) und viele weitere!

Moment mal! Widerspricht das nicht den Star Trek Fan Film Guidelines von CBS und Paramount? Absolut. Nicht!

Denn nach der Klage gegen Axanar, dem absehbaren Schwenk von CBS und Paramount und schließlich den Star Trek Fan Film Guidelines verlässt Renegades das Star Trek Universum. Alle Hinweise auf Star Trek werden entfernt, es ist ein eigener Handlungsstrang in einem eigenen Renegades Universum.

So werden beispielsweise alle Rangabzeichen geändert. Aus der Föderation der Planeten wird die Konföderation. Die „Communicator“ bekommen ein ganz anderes Aussehen. Selbst die „vulkanischen Spock-Ohren“ von Tim Russ verschwinden. Im Renegades: The Requiem Teaser 1 sind in diversen Stellen (sicherlich vorläufige) Retuschierungen zu erkennen.

Ich finde es schade, dass Renegades zu diesem Schritt gezwungen wurden. Letztendlich werden alle anderen Fanproduktionen vor der Entscheidung stehen, diesem Schritt zu folgen oder ihre Produktion einzustellen. Denn mit den Fan Film Guidelines gibt es keine „Star Trek“-Fanproduktionen mehr, wie es sie früher einmal gab.

Doch ich freue mich umso mehr auf Renegades: The Series Episode 2 + 3 + …

Fundraising: Renegaten, erhebt Euch!

Damit die Episoden 2 und 3 auch fertig gestellt werden können, beteilige ich mich als Investor.

Ich werde im Gegenzug Zugang zum exklusiven Produktionsblog mit Insidermaterial und -informationen erhalten. Und ich bekomme ein gemeinsames Foto von Walter Koenig und Nichelle Nichols mit ihren Unterschriften (nein, es wird nicht verkäuflich sein).

Auf Indiegogo läuft die Finanzierungskampagne für die Postproduktion von Renegades: The Requiem.

A Sneak Peek of „The Requiem“

For the past few months, we have been in production on both parts of „The Requiem.“ Although we’ve still got a bit more to shoot, we want you to see what we’ve been working on, so we’ve put together this very rough compilation of our shoot for your viewing enjoyment. Here it is… the very first sneak peek of „The Requiem!“

Star Trek legends and accomplished sci-fi producers create an original science fiction series.

Das Finanzierungsziel liegt bei 60.000 Dollar. Heute, am dritten Tag der Indiegogo-Kampagne zur Finanzierung der Postproduktion von Renegades: The Requiem, sind bereits 50.141 Dollar finanziert. Die Kampagne läuft insgesamt einen Monat.

Das Star Trek Universum stirbt – aber die Konföderation lebt! Werde Renegat!

Go funding:

Renegades: The Requiem, post-production

Titelbildquelle: Star Trek Beyond Trailer #3 (2016) – Featuring „Sledgehammer“ by Rihanna – Paramount Pictures1


  1. Jetzt hoffe ich nur, dass ich für das Titelbild keine Abmahnung von Paramount bekomme. 

Trekonomics: The Economics of Star Trek (Inkshares)

Trekonomics

Selten war meine Vorfreude auf ein Buch so groß wie die auf Trekonomics, das ich auf Inkshares finanzierte.

Dem einen oder anderen dürfte nicht entgangen sein, dass ich Science Fiction Fan im allgemeinen und Star Trek Fan im besonderen bin. Irgendwie (die Wege eines Vulkaniers sind unergründlich) stieß ich im Juli letzten Jahres auf entweder zuerst Inkshares oder zuerst auf Trekonomics.

Inkshares

Inkshares ist eine Crowdfunding-Plattform und gleichzeitig ein Verlag. Also wie Kickstarter für Bücher, bloß mit etlichen Leistungen für Autoren (siehe FAQ).

We’re a book publisher that has readers, not agents or editors, decide what we publish. We publish any work that successfully hits a pre-order threshold on our platform. By “publish” we mean that we edit, design, print, distribute, and market books. You can find our funded books here.

Trekonomics

Man nehme „Star Trek“ sowie „Economics„, mache sich Gedanken darüber und ein Buch daraus:

Trekonomics from Inkshares on Vimeo.

Jedenfalls stieß ich auf das Buchprojekt Trekonomics von Manu Saadia aka @trekonomics. Als Trekkie und Fan von Isaac Asimov faszinieren mich die Überlegungen, wie eine Volkswirtschaft, nein, die Wirtschaft eines Planetenverbundes, der United Federation of Planets, ohne Geld funktionieren könnte oder auch müsste angesichts des Überflusses („Abundance“) von Energie und dadurch via Replikatoren der Dinge.

…it no longer seemed so important whether the world was Adam Smith or Karl Marx. Neither made very much sense under the new circumstances.

  • Isaac Asimov, I, Robot

Ich entschloss mich, das Buch zu finanzieren. Als Crowdfunder bin ich ja sozusagen ein Investor und als solcher ein Stakeholder. Eine der Aspekte des Stakeholder-Konstrukts ist es übrigens, dass eine Person oder Organisation mehrere Stakeholder-Rollen innehaben kann. So bin ich weiterhin Stakeholder des Projekts in meinen Rollen als Kunde, Leser und Fan.

Einen guten Einblick in die Motivation Manus liefert der Artikel auf Tech Insider „If you grew up like me, then you’d be a Trekkie too“ (ausführlicher in der Einführung auf Inkshares).

Auch wenn ich in meiner Familie niemanden hatte, der unter dem Dritten Reich, der Gestapo oder gar Buchenwald zu leiden hatte, so sah ich doch Ähnlichkeiten in meiner Entwicklung. Auch ich war vom Kalten Krieg geprägt, er brachte mich dazu, der Bundeswehr beizutreten und eine Offizierlaufbahn einzuschlagen. Gleichzeitig war ich immer der Ansicht, dass es nicht „das Böse“ gibt (das kann ich mir nicht verkneifen: Das wäre möglicherweise eher etwas für Star Wars Fans). Auch die Vulkanier Klingonen (was hat mich da nur geritten) waren einmal, in der Originalserie (Star Trek: The Original Series (TOS), „das Böse“, „die Roten“. Doch schon in TOS deutete sich eine differenzierte Sichtweise an. Medaillen haben immer mehr als zwei Seiten.

Gerade in unserer Zeit, in der in der Wirtschaft eine Entwicklung weg von der reinen Hierarchielehre hin zu System- und Netzmodellen stattfindet, werden immer öfter Besitztümer und Statussymbole hinterfragt. Was wird wichtiger, wenn die Unternehmen immer mehr mit Kollaboration anstelle Wettbewerb agieren? Mit Communities, Rollen und Circles? Was macht das aus unserer Gesellschaft?

Was geschieht beispielsweise, wenn wir eine saubere und grenzenlose Kernfusion haben? Wenn wir tatsächlich den Mars kolonisiert haben und auf Rohstoffe anderer Planeten des Sonnensystems oder gar des Kuipergürtels zugreifen können? Was ist uns dann wichtig?

A lot has changed in three hundred years. People are no longer obsessed with the accumulation of ‚things‘. We have eliminated hunger, want, the need for possessions.

(Memory Apha Wikia: Money)

Nicht, dass ich glaubte, das mit meinen jetzigen 55 Jahren noch einmal erleben zu dürfen. Aber was wäre die Zukunft ohne das Denken darüber?

Trekonomics kommt am 31. Mai in den Buchhandel. Ihr könnt es auf Inkshares kaufen, oder auf Amazon.com oder Amazon.de (derzeit beide nur als Hardcover) vorbestellen.

Als Investor genieße ich gewisse Privilegien und habe mein E-Book-Exemplar bereits heruntergeladen. Doch ich werde es nicht antasten, denn mein „book has been shipped!

Your item arrived at our USPS facility in LOS ANGELES, CA 90009 on May 8, 2016 at 1:08 am. The item is currently in transit to the destination.

Weitere Inkshares

Interessanterweise bekam ich von Inkshares für bestimmte Aktionen (erstes Funding, erster Kommenter etc.) weitere „Credits“. So habe ich mir dann nach und nach weitere Bücher gekauft oder sie finanziert („funded“).

Murder at the Veterans’ Club (currently funding)

A 258-page mystery book:

When the newest member of Eric Peterkin’s London club is found stabbed to death, Eric throws himself into a quest for the truth: missing nurses, mistaken identity, morphine addiction, shell shock … the Great War is over, but the memories remain….

The Life Engineered (funded)

A 150-page science-fiction book by JF Dubeau:

Can our robot descendants avoid repeating the mistakes of humanity?

Ein wunderbarer Science Fiction, den ich sehr genossen habe. Demnächst wird JF Dubeau ein Folgebuch platzieren.

Unscalable (funded)

A 100-page startups book by Charlie Guo:

Unscalable uncovers Silicon Valley’s lesser-known backstories of failure and achievement. Interviews (GitHub, Zenefits, DoorDash and more) showcase eclectic strategies and experiments, revealing the long and unpredictable road to startup success.

Abomination (gekauft)

A 400-page historical-fantasy book by Gary Whitta:

Inspired by my love of medieval history, mythological fantasy, and good old-fashioned monster stories.

Gary Whitta ist Screenwriter (z.B. Book of Eli, After Earth, Rogue One: A Star Wars Story) und bezeichnet sich als „now, maybe, a novelist„.

Ageless (gekauft)

A 280-page science-fiction book by Paul Inman:

A woman faces the ultimate question: Is eternal life a gift or a curse?

CBS and Paramount gone wild suing Axanar! #IStandWithAxanar

IStandWithAxanar

It’s a shame! CBS and Paramount Pictures are consistently destroying Roddenberry’s Star Trek heritage culminating in that devastating trailer of „Star Trek Beyond“ that obviously degenerated into a fast and furious action movie where actors seem to wear star trek uniforms by accident.

#IStandWithAxanar

Now they gone sue crowdfunded fan-film production Axanar! Maybe because they realize they are about to loose a decade long (and old) fan base to better Star Trek productions like Star Trek: Renegades Star Trek Continues Star Trek: New Voyages/Phase II Star Trek – Horizon?

Which of these fan-produced movies / series ist next on their hit list?

IStandWithAxanar
IStandWithAxanar

As a result I definitively won’t go watching „Beyond“ (no Star Trek in the title, ya know?).

Sources:

Zurück in die Gegenwart: Nutze die Tastatur, Scotty!

Logitech-Keyboard (darkened)

Heute wagte ich es. Bereits seit einigen Wochen habe ich auf meinem alten Desktop-Rechner Windows 10. Der alte Racker läuft damit erstaunlich performant und stabil. Auch auf meinem neuen Notebook – einem HP Spectre x360 – ist Windows 10. Windows 10 hat eine Spracherkennung. Ich war so Trekkie.

Und heute, an diesem Freitag, wollte ich meine Gewohnheit wiederaufleben lassen, einmal in der Woche – eben an einem jeden Freitag – im Blog des Schreibenden einen Blogartikel zu schreiben und zu veröffentlichen. Irgendwie dachte ich daran, einmal nicht die Tastatur zu benutzen. Sind nicht immerhin Jahrzehnte seit OS/2 Warp vergangen, wo es wenn auch nicht besonders erfolgreich bereits eine Spracherkennung und -steuerung gab? Damals war die Hardware bei weitem nicht so mächtig wie heute. Also probierte ich die Windows-Spracherkennung mit dem alten Desktop-PC und dem Notebook aus.

Zumindest war das meine Absicht. Aber beide Rechner waren wenig begeistert. Die Mikrofone (meiner Webcam des Desktop-PCs und das eingebaute Mikrofon, genauer gesagt sind es sogar zwei, meines Notebooks) wurde klaglos erkannt. Doch der Desktop-Rechner reagierte irgendwie nicht auf mein Kommando „Zuhören starten“. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass mein Rechner wohl überfordert oder komplett falsch konfiguriert sei. Auch irgend so ein Training half da nicht. Ich las brav den ersten Satz vor, und … dann wartete ich auf den nächsten Satz. Ich wiederholte den Satz und … wartete.

Irgendwann wurde es mir zu bunt, und ich wechselte zum Notebook. Das schließlich ist zwar kein Surface Book (das war mir dann doch deutlich zu teuer), aber ein I7-Core-Skylake-Irgendwas sollte doch mit der Spracherkennung und -steuerung zurecht kommen. Auch da verweigerte sich zunächst das Spracherkennungstraining. Aber anscheinend hatte ich diesmal Glück. Plötzlich kam der zweite Satz. Und der dritte Satz. Dann der vierte Satz. Und dann irgendwann … reagierte der Rechner bei einem Satz nicht mehr. Nach mehreren Versuchen mit diesem blöden Satz ging es dann wieder weiter. Gefühlt 50 Sätze und 10 miese Erkennungsversuche später verkündete mir das Trainingsprogramm, dass jetzt alles gut und alles wunderbar und meine Stimme super sei.

Windows 10 Spracherkennung
Windows 10 Spracherkennung

Und dann: „Zuhören starten“. Nichts. Zig Mal Nichts. Also in dieses Internet mit der Tastatur und gesucht.

Jetzt zuhören

Zumindest seit Windows 7 scheint die Übersetzung in den Programmen und auch im Web ständig auf „Zuhören starten“ zu bestehen. Diverse Foreneinträge überzeugten mich allerdings, dass der Computer mir „jetzt zuhören“ müsse.

Endlich. Konnte ich. Ein Diktat. Starten.

Dachte ich. Nun ja, ich startete. Dieser Computer missverstand mich prächtig. Konsonanten und Vokale waren irgendwie ähnlich – aber die Wörter in etwa der Hälfte der Fälle nicht. Nach einer halben Stunde hatte ich noch keinen einzigen Satz diktiert.

Jetzt habe ich meinen Schreibaffen („WriteMonkey„) offen und tippe meine Absätze, Sätze, Wörter und Buchstaben klassisch mit der Tastatur rein. Reinfall. Anders kann ich das nicht bezeichnen. Dabei war ich als Trekkie so hoffnungsvoll. Es hätte so schön sein können. Nachdem ich meinen Text diktiert gehabt hätte, hätte ich frohgelaunt die eingesparte Zeit investiert und mir lächelnd die legendäre Szene aus Star Trek IV angeschaut.

Bei der Übergabe neuer Technologie an einen Plexiglashersteller
Scotty spricht in die Computermaus
Scott: „Computer? Hallo Computer …?“
Doktor Nichols: „Da ist die Tastatur.“
Scotty: „Tastatur, wie rückständig!“

(Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart)

Tastatur? Wie rückständig! Und wir träumen davon, dass unsere Autos in wenigen Jahren vollkommen selbstständig fahren.

Ich bin wieder in der Gegenwart angekommen.

Star Trek: Axanar – Vorfreude auf die große Schlacht von Axanar

Star Trek: Axanar Feature Film - Indiegogo Pitch (Still Image)

Star Trek: Axanar ist der erste richtig große fan-produzierte Star Trek-Film. Okay, am 1. August ist die Premiere von Star Trek: Renegades, aber Axanar wird noch mal einen draufsetzen. Ich freue mich auf die große Schlacht von Axanar zwischen der Föderation und den Klingonen.

Für den Dezember habe ich mir das Wochenende vor Weihnachten für einen Kinoabend geblockt. Star Wars I – III gingen nie richtig an mich ran. Aber ich erinnere mich noch daran, als wir 1978 auf Studienfahrt in London waren. Irgendwo dort ein Royal Theatre. Star Wars. Das hat mich eingefangen. Und jetzt freue ich mich richtig auf den Dezember. Die Macht hat auch Frank eingefangen, nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Trailers von der Comic Con.

Fan-produziert

Ich erinnere mich aber auch daran, wie ich in den Siebzigern auf die Samstag Abende mit Raumschiff Enterprise wartete. Und dies ist „mein Star-Trek-Jahr“ (Star Trek: Boldly going where no man has gone before). Ich kann also mit Parallel-Universen leben. Derzeit läuft die Produktion von Star Trek: Axanar (Captain’s Log). Axanar ist wie viele andere Star Trek Filme und Serien fan-produziert und findet abseits der großen Filmindustrie und der Rechte von CBS statt. Axanar kommt im Sommer oder Herbst nächsten Jahres raus. Da freue ich mich auch sehr darauf. Nach der Kampagne für den Vorfilm (Prelude to Axanar) konnten die notwendigen Investitionen getätigt werden.

Axanar wird ein richtig guter Kinofilm – auch wenn es ihn nie im Kino geben wird. Denn CBS hält sämtliche Rechte an Star Trek, so dass niemand mit Axanar Gewinn machen darf. Das Studio, die Hardware und die Schauspieler werden aber bezahlt – von Fans und der Star Trek Crowd mit Crowdfunding-Kampagnen. Insgesamt wird es vier Kampagnen zur Finanzierung des Films geben. Derzeit läuft die erste Kampagne auf Indiegogo, um 250.000 Dollar einzusammeln. Eine Million Dollar braucht die Crew, um den Film zu produzieren.

Viele aus der Crew kommen aus verschiedenen Universen wie von Star Trek, Babylon 5 oder Battlestar Galactica. Richard Hatch beispielsweise war bereits in Battlestar Galactica von 1978 als Apollo unterwegs.

Handlung

Noch vor Captain Kirk stoßen die Föderation und die Klingonen aufeinander. Die stetige Expansion der Föderation ist den Klingonen ein Dorn im Auge. Schlichtungsversuche der Vulkanier schlagen fehl. Die Klingonen sind militärisch viel besser gerüstet als die Föderation. In Raumschiff-Kämpfen ziehen die Schiffe der Föderation, die als Erkundungsschiffe und nicht als Kampfschiffe konzipiert sind, immer wieder den Kürzeren. Immense politische Anstrengungen in der Föderation tragen Früchte. Und mit der neuen Raumschiffklasse Ares kann die Föderation endlich den Klingonen Paroli bieten. Doch die Klingonen sind nicht untätig und bauen bereits ebenfalls an einer neuen Raumschiffklasse. Im Sternensystem Axanar findet dann die große Schlacht zwischen der Föderation und den Klingonen statt.

Vorfreude

Zum Vorfreuen habe ich drei Videos für Euch.

Der Indiegogo-Pitch-Trailer mit Blick hinter die Kulissen (Star Trek: AXANAR Feature Film Teaser — „Vulcan Scene“ w/Introduction):

Und noch mehr Einblicke auf der Indiegogo-Seite zur aktuellen Kampagne:

Star Trek: Axanar Feature Film – Indiegogo Pitch Video:

Star Trek: Axanar – Prelude to Axanar:

Live long and prosper! \V/_

Indiegogo-Kampagne für Star Trek: Axanar

Bildquelle: Das Beitragsbild ist aus dem Video „Star Trek: Axanar Feature Film – Indiegogo Pitch Video“

Star Trek: Boldly going where no man has gone before

Live Long and Prosper!

Dies wird das Star-Trek-Jahr. Mein persönliches Star-Trek-Jahr mit Star Trek: Renegades, Star Trek: Axanar und Star Trek: Horizon.

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

(Memory Alpha: Star Trek: The Original Series)

Was ist los mit Star Trek?

Leonard “Spock” Nimoy verstarb vor wenigen Wochen. Heute wird William “Tiberius” Shatner 84 Jahre. James “Scotty” Doohan ist im Weltall. Star Trek: TOS (The Original Series) ist bald 50 Jahre alt – und ihre Hauptdarsteller entsprechend älter. So langsam sterben sie aus. Dann gab es aber noch Star Trek: TNG (The Next Generation), Deep Space Nine, Voyager und Enterprise. Doch selbst die Serie Star Trek: Enterprise ist bereits ein paar Jahre her. Mit den letzten beiden Star Trek Movies gab es eine Renaissance nach den vorangegangenen Kinofilmen, doch den wahren Trekkies (oder doch Trekkers?) war das nicht mehr so richtig Star Trek.

Damals, in den Siebzigern, sendete das ZDF die Original Star-Trek-Serie. Ich junger Bub starrte in die Glotze und war fasziniert. Kaum eine Serie im Fernsehen hat mich in meiner Kindheit und Jugend so fasziniert und wohl auch geprägt. Völker, Raumschiffe, unendliche Weiten, Abenteuer. Gleichberechtigung, Gut gegen Böse. Die Klingonen waren die bösen Sowjets, und die Föderation waren die guten USA. Es war für jeden etwas dabei. Vielleicht war das auch das Erfolgsrezept, damals in den Zeiten der kalten Krieger. Dennoch gewann Star Trek ein Profil, das für Zukunft, Ausgewogenheit, Science Fiction, Bemühen und vieles mehr steht. Das Denkbare zeigen von Göttern und Menschen.

Immer fieberte ich einer Fortsetzung entgegen. Die Kinofilme waren “Wow!”. Schließlich war es Star Trek. Doch die Serie? Shatner und Co. waren älter. Zu alt für eine Serie fand ich. Dann plötzlich kam die nächste Generation mit Jean-Luc. Zuerst weigerte ich mich vehement. Das war doch auch nicht Star Trek, so ohne James Tiberius Kirk. Oder? Irgendwann mochte ich diese Serie dann doch. Wie auch die weiteren. In meinem Herzen war ich weiterhin Trekkie.

Ist der Star Trek am Ende?

Nach Star Trek: Enterprise mit Scott Bacula kam… keine neue Serie.

Okay, die Kinofilme waren wechselhaft, aber wie gesagt Star Trek. First Contact war faszinierend. Vielleicht 🙂 hat mich Star Trek in Richtung Enterprise 2.0 getrieben durch solche Sprüche wie in First Contact von Jean-Luc:

Die Wirtschaft der Zukunft funktioniert ein bisschen anders. Sehen Sie, im 24. Jahrhundert gib es kein Geld… Der Erwerb von Reichtum ist nicht mehr die treibende Kraft in unserem Leben. Wir arbeiten um uns selbst zu verbessern — und den Rest der Menschheit.

(Star Trek — die besten Zitate, Sprüche, Sätze und Dialoge)

Aber ansonsten, mit den neuen Nicht-Star-Trek-Kinofilmen? Ist Star Trek am Ende?

Star Trek lebt!

Star Trek Continues (Credit: Star Trek Continues)
Star Trek Continues (Credit: Star Trek Continues)

Doch es gibt dieses Internet. Letztes Jahr irgendwann stieß ich (wieder) auf Star Trek in diesem Internet. In den letzten Wochen dann suchte ich gezielt nach Star Trek. Google, Facebook und YouTube sind meine Freunde.

Unendliche Weiten erschlossen sich mir. Star Trek lebt! Ich war wie vor den Kopf gestoßen: Wie konnte ich das all die Jahre übersehen haben? Seit etwa 15 Jahren gab und gibt es viele Initiativen von Fans, Schauspielern, Scriptern, Verrückten. Beispielsweise über Götter und Menschen. Schauspieler und andere Beteiligte an den Serien und viele andere fanden sich zusammen, um anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums eine Miniserie zu produzieren:

Star Trek: Of Gods and Men (OGaM or STOGAM) is a three-part unofficial Star Trek fan mini-series which contains many cast members from the Star Trek TV series and movies.[1] It is described by its producers as a “40th Anniversary gift” from Star Trek actors to their fans. It was filmed in 2006, but its release was delayed until 2007–08. It is not officially endorsed by the rightsholders of Star Trek, but has been covered on the official Star Trek website.

(Wikipedia (en): Star Trek: Of Gods and Men)

Nichelle “Uhura” Nichols und Walter “Chekov” Koenig waren ebenso dabei wie Tim “Tuvok” Russ (Lieutenant Commander Tuvok aus Star Trek: Voyager). Die drei Folgen gibt es – natürlich – als 90-minütigen Film auf YouTube. Ich lächelte ein wenig ob der Qualität der Serie. Auch über die Aufnahmequalität. Wie überheblich von mir. Fast 10 Jahre ist das jetzt her, das sind Äonen bei den Fortschritten in der Digitalisierung. Und welch ein Engagement!

Star Trek Continues!

Star Trek Continues is a fan-created science fiction series set in the Star Trek universe produced by Trek Continues Inc., Far From Home, Farragut Films, and Dracogen. The series is an unofficial direct continuation of the third and last season of Star Trek: The Original Series, whose visual and storytelling features have been reproduced to recreate the same look-and-feel.

(Wikipedia (en): Star Trek Continues)

Es geht weiter! Nach “Pilgrim of Eternity”, “Lolani” und “Fairest of Them All” drehen sie bereits die vierte Episode “The White Iris”! Unter anderen mit dabei: Chris Doohan, der Sohn von James “Scotty” Doohan, als Scotty!

Und der Phoenix fliegt!

Star Trek: Phoenix is a ‘Star Trek’ fan film set in a time period of 42 years following the events in the motion picture, “Star Trek: Nemesis”, and adheres to the original timeline created by Gene Roddenberry. The pilot episode titled, “Cloak & Dagger”, premiered on the Internet worldwide on May 2, 2010.

Fan Productions

Wie kann das sein? Ich weiß, Trekkies sind eine verrückte Spezies. Noch nicht einmal Spezies 8472 kann da mithalten. Aber wie? Dieses Internet bietet solchen Verrückten Plattformen wie Indiegogo oder Kickstarter. Die meisten, wenn nicht alle dieser neuen Star-Trek-Serien greifen darauf zurück. Ein ganzes Star-Trek-Universum explodiert gerade und nutzt dieses Internet. Beispielsweise mit Seiten auf Facebook. Oder mit diesem Twitter.

Die Serien gibt es auf YouTube. Kostenlos. Produziert und finanziert von Fans:

Star Trek fan-made productions are productions made by fans using elements of the Star Trek franchise. Paramount Pictures, CBS, and their licensees are the only organizations legally allowed to create commercial products with the Star Trek name and trademark. The fan film community has received some coverage from the mainstream media.

(Wikipedia (en): Star Trek fan productions)

Paramount Pictures und CBS tolerieren die Nutzung ihrer Marken, solange dies nicht-kommerziell erfolgt. Was wiederum bedeutet, dass kein Cent mit der Vorführung oder dem Verkauf von Produkten verdient werden darf. Die Teilnehmer wie Schauspieler oder Scripter bekommen entweder eine geringe oder gar keine Vergütung.

Star Trek Highlights für 2015: Horizon, Renegades, Axanar

Für mich ist 2015 mein persönliches Star Trek Jahr, weil ich dieses Star-Trek-Versum weiter erkunden werde. Und weil ich mich auf drei Produktionen freue: Renegades, Axanar und Horizon.

Star Trek: Horizon

Star Trek: Horizon (Credit: Star Trek Horizon)
Star Trek: Horizon (Credit: Star Trek: Horizon)

Star Trek: Horizon spielt zur Zeit von Enterprise (der fünften Star-Trek-Serie).

The Coalition of Planets, a young alliance of worlds led by Earth, is at war with the Romulan Empire. Desperate for a chance to gain the upper hand in the war, the Coalition forms an alliance with T’mar, a Romulan deserter, in the hopes that she can provide valuable intelligence on her former masters.

Star Trek: Renegades

Renegades spielt zehn Jahre nach der Rückkehr der Voyager aus dem Delta Quadranten. Mit dabei als Schauspieler sind

  • Adrienne Wilkinson (in der Hauptrolle als Captain Lexxa Singh, Abkömmling des Khans)
  • Walter “Chekov” Koenig
  • Tim “Tuvok” Russ
  • Robert “The Doctor” Picardo

Tim Russ führt auch Regie 🙂

Star Trek: Renegades Official Teaser 2:

Star Trek Renegades Official Music Video:

Star Trek: Axanar

Star Trek: Axanar (USS Ares), Credit Star Trek: Axanar
Star Trek: Axanar (USS Ares), Credit: Star Trek: Axanar

Die Produktion von Star Trek: Axanar läuft gerade an, nachdem sie über 600.000 Dollar auf Kickstarter eingesammelt hatten.

“Axanar” takes place 21 years before the events of “Where no Man Has Gone Before”, the first Kirk episode of the original Star Trek. Axanar is the story of Garth of Izar, the legendary Starfleet captain who is Captain Kirk’s hero. Kirk himself called Garth the model for all future Starfleet Officers. Garth charted more planets than any other Captain and was the hero of the Battle of Axanar, the story of which is required reading at the academy. This is that story.
“Axanar” tells the story of Garth and his crew during the Four Years War, the war with the Klingon Empire that almost tore the Federation apart. Garth’s victory at Axanar solidified the Federation and allowed it to become the entity we know in Kirk’s time.

(The Story)

Mit dabei:

  • Richard Hatch als Klingon Supreme Commander Kharn, bekannt beispielsweise als Apollo von Battlestar Galactica (Original und Remake!) und aus Hawaii Fünf-Null (Original)
  • Tony Todd als Admiral Marcus Ramirez, bekannt beispielsweise aus The Next Generation und Deep Space Nine und als Candyman
  • Kate Vernon als Captain Sonya Alexander, bekannt beispielsweise aus Falcon Crest, Battlestar Galactica
  • JG Hertzler als Captain Samuel Travis, bekannt beispielsweise aus Deep Space Nine, Voyager und Enterprise
  • Gary Graham als Vulcan Ambassador Soval, bekannt beispielsweise aus Enterprise, Space Cop L.A. und Alien Nation

Bereits letztes Jahr finanzierte sich Axanar für einen “Vorfilm” mit 100.000 USD. “Prelude to Axanar” ist eine Dokumentation in Kooperation der Historical Society of the United Federation of Planets (UFP) und Memory Alpha. Der Film berichtet, wie es zur Schlacht von Axanar kam. Welche Rückschläge, Fortschritte und Tragödien die UFP zum Sieg über die Klingonen führten. Er führt die Hauptcharaktere sowie die technischen Möglichkeiten des kommenden Films ein:

Prelude to Axanar:

Das Internet, unendliche Weiten

Das Internet, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015. Dies sind die Abenteuer des Schreibenden, der mit seinen Gadgets hoffentlich noch viele Jahre unterwegs ist, um fremde Ideen zu erforschen, neues Leben und neue Arbeitsformen. Viele Lichtjahre vom Taylorismus entfernt dringt der Schreibende in Ideen vor, die nie ein Henry Ford zuvor gesehen hat.

\V/_ Live Long and Prosper (LLAP)

Nachtrag (24.03.2015): Star Trek New Phase II

Star Trek Phase II“ (ehemals „Star Trek New Voyages“) ist ein weiteres Fan-Projekt. Die deutsche Website ist etwas altbacken, funktioniert aber. Die englische Seite ist momentan nicht erreichbar. Auf Vimeo gibt es einen Videokanal.

Star Trek: Phase II (zuvor: Star Trek: New Voyages) ist eine von Fans geschaffene Science-Fiction-Serie, die im Star-Trek-Universum spielt. Das Konzept stammt von Jack Marshall und James Cawley und wurde im April 2003 zu Papier gebracht. Die Serie, die nur über das Internet verbreitet wird, soll eine Fortsetzung der originalen Star-Trek-Serie aus den 1960er Jahren (Raumschiff Enterprise) darstellen. Die Handlung spielt im vierten Jahr der „Fünf-Jahres-Mission“ des originalen Raumschiffes Enterprise. Der Titel Phase II spielt auf das Konzept einer Fortsetzung zur originalen Star-Trek-Serie an, die unter dem Arbeitstitel Star Trek: Phase Two Anfang der 1970er Jahre von Gene Roddenberry entwickelt worden war, aber nie über das Konzeptstadium hinauskam.

(Seite „Star Trek: Phase II“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Februar 2015, 07:33 UTC. (Abgerufen: 24. März 2015, 18:13 UTC))