Abbrevatives generisches Neutrum. Das Mensch. Die Menschin. Der Menscher.

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Gendersymbole

Ich bin es leid. Diese ständige Hin- und Hergewerfe von Vorwürfen, Argumenten und verordneten Vorschlägen. Alles, was ich an Vorschlägen für und wider das generische Maskulinum (muss es nicht „dem generischen Maskulinum“ heißen?) lese und höre, ist mir viel zu unsystematisch. Die vorhandenen Ausnahmeregeln in der deutschen Sprache werden nur noch verstärkt implantiert. Doppelnennungen oder Doppelnenningen sowie AnhängselInnen nehmen nur bestehende Substantive und erweitern das Chaos der sowieso schon nicht ganz einfachen und nicht gerade durchgängig systematischen deutschen Sprache.

Angeregt zu meinem Verdruss hat mich der Artikel von Antje Schrupp („Sprache: Es geht nicht um das „Mitgemeintsein“ von Frauen„), in der sie ihren Frust äußert. Was ich voll und ganz nachzuvollziehen und zu verstehen glaube. Aber mir geht es nicht um ihren Beitrag, so sehr ich auch ihn kritisieren mögen könnte (Gewusst? Kritik kann positiv, neutral und negativ sein).

Was wirklich fehlt, das ist eine neutrale Bezeichnung für Menschen mit einer bestimmten Eigenschaft oder Tätigkeit. Oder ohne. Oder mit einem bestimmten Geschlecht, oder ohne.

Die bisherigen Vorschlägen von allen möglichen Seiten (egal ob femininen, maskulinen oder sonstigen Geschlechts) sind mir alle zu lang und/oder zu umständlich. Und außerdem viel zu unsystematisch. Ich bevorzuge das abbrevative generische Neutrum:

  • Das Lehr. Die Lehrin. Der Lehrer.
  • Das Käuf. Die Käufin. Der Käufer.
  • Das Denk. Die Denkin. Der Denker.
  • Das Radfahr. Die Radfahrin. Der Radfahrer.
  • Das Deal. Die Dealin. Der Dealer.
  • Das Leit. Die Leitin. Der Leiter.
    (nicht zu verwechseln mit „Die Leiter“)
  • Das Mensch. Die Menschin. Der Menscher.

Kurz. Knackig. Eindeutig.

Also beispielsweise für eine Stellenanzeige: „Kaufmännisches Leit gesucht„.

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