Einfach nur verrückt (SR 375)

Hach, welch ein wundervolles Roulette: Strand, Wellen, Surfen, Beach Boys, Hokulea und die Legende Eddie Aikau. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Hawaii-Fan bin?

Es sind wieder einmal irgendwelche Surfwettbewerbe auf Hawaii. Auf Hawaii oder in Hawaii? Also Hawaii steht für den U.S.-Bundestaat und für die größte Insel der Inselkette, die deswegen auch “Big Island” genannt wird. “In Hawaii” dürfte dann für “in dem Bundesstaat” stehen, und “auf Hawaii” dürfte dann für “auf der Insel Hawaii” stehen. Korrekterweise muss ich also sagen, dass es wieder Surftwettbewerbe in Hawaii gibt, denn die im Artikel von “Trailblazer Hawaii” genannten finden “auf Oahu” statt. Oahu ist die drittgrößte Insel des Bundesstaates nach Hawaii (Big Island) und Maui, danach folgt Kauai. Oahu ist die bevölkerungsreichste mit über einer Million Einwohnern und hat mit Honolulu die bekannteste Stadt des Bundesstaates.

Auf Oahu jedenfalls… hm, das ist jetzt vertrackt. Denn die Surfwettbewerbe finden ja nicht auf der Insel sondern auf dem Wasser vor der Insel statt… egal. Auf Oahu finden die meisten Surfwettbewerbe des Bundesstaates und der Inselkette statt, weil vor der (oder heißt es “an der”) Nordküste Oahus die größten, geilsten, gewaltigsten Wellen branden. 10 Füße hohe, 20 Füße hohe, 30 Meter Füße hohe (vertrackt, diese amerikanischen Maße…) Wellen im Winter sind da einfach nur da, um gesurft zu werden. Übrigens: 3 Füße entsprechen etwa 1 Meter.

Wir waren bislang im April oder Mai oder September oder Oktober in Hawaii und auf Hawaii. Da sind die Wellen nicht ganz so gewaltig aber immer noch… groß, geil und gewaltig. Ich selbst bin immerhin ein jahrelang geübter, fast professioneller… Wellenzuseher. Am liebsten am Strand liegen, Mai Tai oder Blue Hawaiian in der Hand und Manuela im Arm, so könnte ich den ganzen Tag einfach nur genießen.

Ihr merkt schon, ich bin ein bisschen Hawaii-verrückt. Aber es legt sich wieder irgendwann. Besonders schlimm ist es bei und mit mir in Hawaii und auf Oahu und auf einer der anderen Hawaiianischen Inseln (im Englischen schreibt man Hawaiian ja groß, echt vertrackt…), oder ein paar Jahre nach einem Hawaiibesuch. Dann nimmt meine Verrücktheit etwas ab, um spätestens ein halbes Jahr vor meiner (okay, unserer…) nächsten Hawaiireise wieder besonders schlimme Symptome zu verursachen. Unsere nächste Hawaiireise ist im April.

Da meine Verrücktheit wieder ein kleines, klitzekleines Bisschen angestiegen ist, gerate ich derzeit immer wieder ständig aus dem Häuschen. Schuld daran sind Blogs, Magazine und Facebook. Es gibt nun einmal leider einige, um nicht zu sagen viele Blogs in Hawaii und auf Hawaii (oder Oahu oder…), viele Magazine (die man online sehen kann) und dann noch einige Personen und Institutionen, die sich in (oder sagt man “auf”) diesem Facebook tummeln. Alle zusammen versorgen mich mit einem konstanten Strom vollkommen großer, geiler und gewaltiger Nachrichten aus Hawaii (oder heißt das jetzt “von Hawaii”?).

So wie das Blog “Trailblazer Hawaii”. Manchmal sind die Artikel nur kurz, manchmal sind sie länger, so wie das eben nun einmal ist. Die Lage verschlimmern tut allerdings die Besonderheit vieler dieser Artikel im Gegensatz zu Artikeln in trögen beispielsweise deutschen Blogs, Magazinen oder Facebook Status-Updates: Fotos.

Ich werde vermutlich dieses Mal (also im April) ebenfalls ein oder zwei oder ein paar mehr Bilder auf Hawaii, in Hawaii, auf Maui von Hawaii schießen. Und Ihr werdet sie und meine Kommentare einfach nur ertragen müssen oder meinen RSS-Feed kündigen müssen oder mich entfolgen müssen oder mich entfreunden müssen. Das ist das Leben.

Oder Ihr rächt Euch dann einfach nächstes oder spätestens übernächstes Jahr mit großen, geilen, gewaltigen Stories und Fotos von Hawaii. Weil Ihr es einfach nicht mehr aushalten werdet und Euch von der Ursache meiner Verrücktheit höchstpersönlich überzeugen müsst.

Ihr tut mir sooo leid. Denn anschließend werdet Ihr dieselben Symptome bekommen wie ich.

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