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Tablet oder Notebook?

Nur noch ein Subnotelaptopbook oder was auch immer. Aber kein Tablet mehr. Weder ein iPad noch ein anderes.

Seit 2010 habe ich ein iPad (gekauft im Apple Store auf Hawai’i, inzwischen das zweite). Ich habe ein Macbook Air (2013). Außerdem habe ich fast ständig mein HTC One dabei, sehr oft auch meine Pebble Watch. Brauche ich das alles?

Vor einem Jahr hätte ich noch “Ja!” gesagt. Inzwischen… nein. Ein Smartphone muss sein. Die Pebble Smartwatch ist preislich attraktiv und bietet mir Benachrichtigungen am Handgelenk (inkl. Daten beim Joggen), den Komfort möchte ich nicht mehr missen.

Und dann? Das Macbook mit 13 Zoll ist klein genug, dass ich es in einem kleinen Rucksack mitnehmen kann. Oder, wenn es denn förmlich bei einem Termin zugehen soll, auch gerne in einer “Aktentasche”. Das Teil ist super, damit kann ich alles machen. Mit dem iPad allerdings nicht. Denn das iPad ist definitiv weder von der Hardware (okay, ich habe eines von 2013) noch von dem Betriebssystem wirklich für Multitasking geeignet. Das stört beispielsweise beim Recherchieren und Schreiben (beispielsweise eines Blogartikels oder eines Konzeptes). Bildbearbeitung? Ganz nett auf dem iPad, aber Fotos der Fotokamera dort zu transferieren und zu bearbeiten? Skype-Konferenzen? Meetings? Desktop und Document Sharing?

Nein. Eben nicht. Das iPad war ein super Teil und ist es jetzt noch für einfache Aufgaben. Ein bisschen Mail, Chat, Texte, Twitter, RSS, Lesen. Okay.

Inzwischen ertappe ich mich dabei, dass ich das Macbook Air schon mal gerne in ein Café mitnehme, mein Headset aufsetze und arbeite. Dabei hilft es sogar, dass ich die ganzen Benachrichtigungen nicht abschalten muss – denn das Macbook hat keine SIM-Karte so wie mein iPad. Tethering könnte ich einrichten – aber warum, wenn ich konzentriert arbeiten will? Und wenn ich nur ein bisschen relaxen bei Facebook und Co. will, dann kann ich übers Smartphone (oder im Ausland über einen Mifi-Router) ein WLAN zur Verfügung stellen.

Manchmal ertappe ich mich dabei, dass 12 Zoll vielleicht sogar noch besser wären. Die Apps auf dem Macbook habe ich sowieso fast alle maximiert. Umgeschaltet habe ich über eine Wischgeste oder über CMD+TAB sehr schnell. Zuhause ertappe ich mich dabei, dass ich iPad irgendwo rumliegt und ich das Macbook im Wohnzimmer auf dem Schoß habe.

Ein Teil mit 12 oder 13 Zoll, SSD, Touchscreen, Tastatur… das würde mir komplett reichen. Kein Hin und Her zwischen Tablet und Notebook.

Das ging mir irgendwie schon mal durch den Kopf in der letzten Zeit. Und gestern bemerkte ich einen Tweet von Eva Maria Goldlamm aka (“also known as”) @goldlamm:

Da war es mir sofort klar: Nur noch ein Subnotelaptopbook oder was auch immer. Aber kein Tablet mehr. Weder ein iPad noch ein anderes. Fürs reine Lesen habe ich ja noch meinen Kindle, auf den ich per Email so ziemlich alles hinschieben kann.

Ob es ein Apple Mac… irgendwas wird? Keine Ahnung. Mein Macbook Air ist ja noch recht frisch, das hat noch Zeit. Mit dem iPad komme ich noch einige Zeit zurecht. Vielleicht wird es dann auch einmal ein Microsoft Surface Pro 4. Oder etwas vergleichbares. Das 3er sieht ja schon recht lecker aus.

Heute beim Joggen (das ist dann und dort, wann und wo mein Hirn irgendwelche Dinge knetet) fiel mir das alles wieder ein und… mein Hirn knetete. Als ich dann zurück zur Selz lief und die Bank am Rande des Naturschutzgebietes bei Hahnheim sah, da setzte ich mich einfach mal hin. Ich wollte dann meine Gedanken in mein Smartphone sprechen und einen Audioboo loslassen. Aber das war eben am Rand des Naturschutzgebietes, und die Werkzeuge und Fahrzeuge von einer Baustelle übertönten sogar fast das laute Vögelgezwitschere.

Keyboard

Getippt geht aber auch, oder?

Von Der Schreibende

Der Schreibende (* 14. April 1961 in Ingelheim am Rhein als Frank Hamm) ist Berater und Autor | Blogger, Jogger, SunriseRunner & Wanderer | Rheinhessen & Hawai'i Abhängiger | Science Fiction Fan, Philosoph & Trekkie. Der Schreibende lebt in der Ortsgemeinde Selzen (Rheinhessen). Im Blog Der Entspannende berichtet er über das Entspannen bei Wandern, Genuss und Kultur.

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