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Meine Apfelgeschichte (SR 180)

Der meiste Nutzen und der größte Spaß.

Auf CIO.de erscheint ein Bericht über den 30. Geburtstag des Macintosch. Meine persönliche Apfelgeschichte ist nicht ganz so dauerhaft, wenn auch ähnlich wechselhaft.

Mein erster Kontakt zum Apfelkonzern war am Memorial Day Weekend 1983 beim US Festival. Genau genommen kam ich nicht wirklich in Kontakt mit dem Konzern. Noch nicht einmal in Kontakt mit Steve Wozniak. Dieser Steve nämlich sponsorte das Monsterfestival im Glen Helen bei Los Angeles. Ich vermute, Steve war auch selbst dort. So gesehen kreuzten wir zumindest zeitgleich unsere Pfade. Ich war in Texas stationiert. Kameraden und ich mieteten uns ein Wohmobil, fuhren die über 1.000 km weite Strecke dorthin und feierten übers Wochenende mit ein paar Hunderttausenden mit. Grillen, Bier, Musik. Es war ein fantastisches Wochenende, zumindest in meiner Erinnerung. Das war’s dann aber auch schon.

Mein nächster Kontakt war etwas handfester. Während meines BWL-Studiums an der Fachhochschule in Mainz (damals noch in Gonsenheim) war ich schon ziemlich IT-geprägt. Ich hatte einen No-Name-PC-Klon aus Taiwan, konnte schon BASIC und lernte COBOL und Pascal. In irgendeinem Seminar (oder einer Arbeitsgruppe?) kam ich dann mit einem Apple Macintosh in Kontakt. Ich dachte wohl: Die Schotten können sowas bauen? Aber HyperCard war ein geiles Teil, der Rest war mir egal. Geschichten programmieren und erzählen mit Multimedia, tolle Sache, das. Okay, die Benutzeroberfläche war wirklich eine. Wer könnte ernsthaft sagen, DOS hätte eine Benutzeroberfläche gehabt?

Dann war viele Jahre Ruhe. Von diesem iPod-Zeugs war ich nicht so wirklich angetan. Dann, irgendwann vermutlich 2007, war ich auf einem Open Space bei CoreMedia in Hamburg. Und da zeigten mir ein paar “Verrückte” ihr neues iPhone. Eine der Verrückten war, glaube ich, Tina Kulow (die jetzt bei Facebook ist). Ich war hin und weg von diesem Spielzeug, mit dem man sogar noch telefonieren konnte. Ich hatte noch ein gaaaanz einfaches dummes Nokia 3-irgendwas. Ich telefonierte gelegentlich. Mit SMS konnte ich mich aufgrund der blöden Tastaturbedienung nicht anfreunden (jetzt geht das auf iPhone und Android viel besser, ich mag SMS immer noch nicht). Es dauerte noch ein Jahr, dann hatte ich auch ein iPhone.

2010 waren die allerbeste aller Ehefrauen auf Hawaii. Drei Monate zuvor noch hatte ich ein MacBook Pro gekauft. Mit Roxanne und Shane waren wir mit Freunden und deren Katamaran auf dem Pazifik gewesen. Anschließend waren wir bei den Freunden zum Essen und Erzählen. Shane zeigte mir sein iPad, das frisch herausgekommen war. Ich dachte wohl “!Wow!”, und meine Augen müssen geglänzt haben. Zwei oder drei Tage später lagen Manuela und ich in Honolulu im Kapiolani Park. Eine Nachricht von Shane purzelte auf mein iPhone. Er sei im Apple Store in Kahala, da seien noch iPads. Eine Viertelstunde später…

Inzwischen habe ich mein iPad 3. Seit letztem Jahr mein MacBook Air. Derzeit habe ich ein Samsung S3 als Smart. Im Büro steht ein Windows-PC mit Windows 8.1.

Eigentlich ist es mir egal, ob Mac oder PC oder Windows oder iOS oder Android. Ich nehme mir das, was ich preislich bereit bin zu bezahlen, was mir dafür den meisten Nutzen und den größten Spaß bereitet.

Abschließend noch eine Anmerkung zum Artikel auf CIO.de. Der muss wohl schon etwas länger in der Redaktionsschublade gelegen haben. Oder es ist ein Aufguss eines älteren Artikels. Beides macht mir nichts aus, die Geschichte ist auf 13 Seiten gut erzählt. Aber dann sollte vor Veröffentlichung doch jemand drüberschauen, ob alles noch aktuell ist:

Mac OS X wurde in den vergangenen Jahren immer weiter überarbeitet und ist mittlerweile bei Version 10.8 angelangt (Mountain Lion);

Ich habe die Version 10.9.1.

Im Herbst 2012 soll Gerüchten zufolge das iPhone 5 herauskommen.

Ich kann die Gerüchte bestätigen, die gab es tatsächlich.

Der meiste Nutzen und der größte Spaß.

Roulette-Gelesen in 13 Minuten, Roulette-Geschrieben in 25 Minuten.

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Von Der Schreibende

Der Schreibende (* 14. April 1961 in Ingelheim am Rhein als Frank Hamm) ist Berater und Autor | Blogger, Jogger, SunriseRunner & Wanderer | Rheinhessen & Hawai'i Abhängiger | Science Fiction Fan, Philosoph & Trekkie. Der Schreibende lebt in der Ortsgemeinde Selzen (Rheinhessen). Im Blog Der Entspannende berichtet er über das Entspannen bei Wandern, Genuss und Kultur.